Gebrauchtmarkt: Voigtländer Vito CS

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Produktinformationen "Gebrauchtmarkt: Voigtländer Vito CS"

 

Sie erhalten von uns:

  • Voigtländer VITO CS (Baugleich zur Vito C nur zusätzlich mit SelfTimer)
  • Rechnung mit ausgewiesener MwSt (laut §25a UStG Differenzbesteuert)
    • inkl. 1 Gewährleistung

 

Besonderheiten zum Zustand:

Die Kamera weist Gebrauchsspuren auf. Der technische Zustand ist einwandfrei, alle Dichtungen sind in Ordnung, die Blende nicht verharzt und auch die Batteriekontakte sind einwandfrei.

 

Laut Claus Prochnow, dem Verfasser des „Voigtländer-Reports“, sollen die Minox-Leute gar nicht erfreut über diese Kamera gewesen sein. Karl-Heinz Lange, der Balda-Chefkonstrukteur, war nämlich auch schon an der Entwicklung der Minox 35 beteiligt gewesen und griff nun bei der neuen Vito C ungeniert auf die Erfahrungen zurück, die er bei der Minox gesammelt hatte.

Die Vito wurde zunächst noch zusammen mit Rollei entwickelt, denen ja bis 1981 Voigtländer gehörte. Nach dem Ende von Rollei in jenem Jahr übernahm Plusfoto die Marke „Voigtländer“ und ließ die Vito weiter bei Balda produzieren.

Mit der Minox gemeinsam hatte die Vito die Kompaktheit und das geringe Gewicht. Ansonsten gab es ein paar bemerkenswerte Unterschiede: Die Rückwand der Vito war zum Aufklappen, der massivere Objektivtubus wird über Zahnräder beim Herausklappen vorgeschoben und der Sucher ist zweiachsig, gut für Brillenträger.

Weitere technische Daten: Das Color-Skopar 2,8/38 war ein Vierlinser, der über 2 CdS-Zellen gesteuerte Programmverschluss ging von 1/500 Sek./f 16 bis 1 Sek./ f 2,8. Es gab 2 LED-Anzeigen im Sucher: „OK“ für Zeiten schneller als 1/30 Sek., „Blitz“ für längere Zeiten - übrigens auch länger als 1 Sekunde, wie ich gemerkt habe.

Ohne Batterien kann man immer noch mit einer "mechanisch gesicherten Grundzeit" von 1/500 Sek. und Blende 16 fotografieren!

Die eingestellte Entfernung wird ebenfalls im Sucher als Symbol angezeigt. Es können Filmempfindlichkeiten von 25 bis 800 ASA eingestellt werden. Der Belichtungsmesser benötigt zwei 1,5-Volt-Knopfzellen.

Ein passendes Blitzgerät konnte ähnlich wie bei der Olympus XA seitlich angesteckt werden.

Es gab noch zwei Nachfolgemodelle: die Vito CS mit Selbstauslöser und Gegenlicht-Ausgleich und die einfache Vito mit lichtschwächerem Objektiv, nun alle vertrieben von Plusfoto.

Balda fertigte diese Kamera auch für das eigene Programm, sie hieß Balda CA 35 und unterschied sich hauptsächlich durch den ledergenarbten Bezug.

Auch Foto-Quelle hängte sich noch dran und ließ sich ein Modell als Revue 35 XE labeln, mit Gegenlichttaste entsprach es der Balda CE 35.

Am Ende landeten die Fertigungsanlagen für diese Kamera in China – und so gab es sogar noch eine dort produzierte Yangtze-Balda.

Bei der Einführung im Jahre 1981 kostete die Vito C 320,- DM.

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